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Liebe Leserinnen und Leser des Klimaschutznewsletters,

Aus den Abgründen von Coronakrise und Homeoffice wagt sich ein neuer Newsletter zu Klimaschutz und Kirche an das Licht der Öffentlichkeit und auch an Ihren/Deinen Bildschirm....
Dieses Mal würde ich mich über ein Feedback besonders freuen. :-)
 
Senden Sie den Newsletter gerne an Freunde, Kolleginnen etc. weiter.
Hier kann man den Newsletter abonnieren und hier in älteren Ausgaben stöbern.
 
Ihr Stefan Weiß

 

Unsere Themen

 
 
 
 

Zusammen ist man weniger allein: #NetzstreikFürsKlima am 24.4.

Wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt aussehen, wenn wir alle zuhause bleiben? Am Freitag, den 24.4. wären wir eigentlich mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen. Demonstrationen mit Millionen Menschen wie im vergangenen Jahr sind aktuell nicht möglich.
Nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Als Teil eines breiten Bündnisses rufen wir als Mitgliedsorganisation der Klima-Allianz Deutschland zum großen digitalen Klimastreik auf.
Am 24.4. werden wir in einem Livestream laut fürs Klima. Auf einer Streikenden-Karte machen wir online sichtbar, wie viele Menschen deutschlandweit teilnehmen.
Der Kampf gegen die Corona-Pandemie steht derzeit im Zentrum der Öffentlichkeit. Am 24.4. machen wir deutlich, dass die Antworten der Politik auf die Corona-Krise so gestaltet werden müssen, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Den Aufruf und die Forderungen für den 24.4. finden Sie im Wortlaut hier.
 Demonstrationen sind in unserer Demokratie nicht zu ersetzen. Ebenso wenig wie das bestärkende Gefühl mit vielen Menschen für eine klimafreundliche Zukunft auf die Straße zu gehen. Wir können jedoch neue Formen des Protests ohne Menschenmassen ausprobieren und unsere Forderungen im Netz stark machen. Von zu Hause aus und doch alle gemeinsam...
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corona und Klima

Zu diesem Thema gibt es unzählige Beiträge und Diskussionen. Die Reaktionen auf die Pandemie nützen ohne Zweifel der Umwelt und dem Klima. Flugzeuge bleiben am Boden, der Autoverkehr geht nennenswert zurück. Die aktuellen Luftwerte für NOx oder Feinstaub sind annähernd halbiert. Der Ölverbrauch sinkt dramatisch. Kohlekraftwerke stehen still. Sonne, Wind, Biomasse und Wasser sorgen für den überwiegenden Teil unseres Stroms.
Grund ist ein anderer Notstand als der "Klimanotstand", von dem im vergangenen Jahr so viel die Rede war. Die extremen Eingriffe in viele Grundrechte, der wirtschaftliche Ruin ganzer Berufszweige sowie die Schließung von Grenzen sind natürlich nicht das, was Klimaschützer wollen. Aber zeigt die hohe Zustimmung zu den Maßnahmen nicht, dass unsere Gesellschaft in der Lage ist, eine Antwort auf große Bedrohungen zu finden? Was können wir lernen? Wie geht es in den nächsten Monaten weiter?
Oberkirchenrätin Dr. Ruth Gütter, Nachhaltigkeitsbeauftragte der EKD, organisiert einen Austausch darüber, wie die Coronapandemie und die ökologische Krise zusammenhängen könnten. Sie sammelt Überlegungen aus unterschiedlichen Perspektiven (Soziologen, Zukunftsforscher, Wirtschaftswissenschaftler),  was mögliche Lehren aus der Coronakrise für einen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Neustart in Richtung sozial-ökologischer Transformation  sein könnten.
Zu diesem Themenkomplex hat sie Texte und Links auf einer Unterseite ihrer Homepage gesammelt. 
Dort finden Sie auch ihren theologischen Artikel verfasst mit dem Titel „ Das Coronavirus als Weckruf? Die Coronakrise und die ökologische Krise als Anfrage an den christlichen Glauben und die Theologie“.
 
 
 

Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

 
Unsere ökumenische Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit "So viel du brauchst" startete sehr erfogreich. Broschüren und Plakate waren am Aschermittwoch vergriffen und nur noch zum Download erhältlich.
Ein herzlicher Dank an die Evangelische Medienzentrale für die Zusammenarbeit und die aktuelle Medienliste zur Fastenaktion 2020 . Alle Medien sind ganzjährig in der Medienzentrale in Kassel ausleihbar oder zum Download verfügbar.
Die von Kirchengemeinden geplanten Veranstaltungen konnten nur am Anfang der Fastenzeit stattfinden. Die meisten fielen dem Lockdown wegen Corona zum Opfer. Umso mehr ein herzliches Dankeschön für alle Vorbereitungen und "auf ein Neues" im in der Fastenzeit 2021. Bei Facebook und Instagramm lief die Aktion bis Ostern weiter, s.  #klimafasten und #sovieldubrauchst
 
 

Klimaschutz in unserer Kirchengemeinde

 

 

Broschüre in zweiter, leicht geänderter Auflage

Die 16-seitige Broschüre für die Kirchenvorsteher*innen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurde am 17. April von Oberlandeskirchenrat Timo Koch an alle Gemeinden der EKKW als aktuelle PDF-Datei verschickt. 
In der ersten Auflage fehlte ein Bildhinweis. Deshalb nutzten sie bitte nur diese aktuelle Auflage.
Wenn Sie keinen Zugang zum Intranet haben, bekommen Sie sie - in Webqualität - auch hier auf der öffentlichen EKKW Seite.
Gedruckt wird sie nur auf besonderen Wunsch. Wir wollen ja sparsam mit den Ressourcen umgehen.
 
 
 
 
 
 

Ladestationen für Elektroautos

Gute Nachrichten für die Elektromobilität: Seit vergangenem Jahr wird die Errichtung einer Ladestation in der Pfarrhausgarage bzw. am Pfarrhaus auf Antrag mit bis zu 1.500 Euro gefördert.
Mit diesem Beschluss wird eine Maßnahme des landeskirchlichen Klimaschutzkonzeptes umgesetzt, die die Förderung klimafreundlicher dienstlich genutzter privater PKW vorsieht.
Die Mittel stammen aus dem Energiesparfonds.
Voraussetzung für die Förderung ist der Nachweis, dass man ein Elektroauto besitzt oder bestellt hat.
Die Ladestation muss fest mit dem Haus verbunden sein und ist Eigentum der Kirchengemeinde. Mehr Infos unter 0561 9378 337.
 
 
 

Klimatipps im Gemeindebrief

Medio.tv, das Medienportal der EKKW veröffentlicht alle zwei Monate Klimatipps für Gemeindebriefe. Diese können Sie so übernehmen oder auch redaktionell weiter bearbeiten.
Inzwischen ist eine Serie unter dem Motto: "Mein Klimaschutz-Plan" entstanden, die mit dem nebenstehenden Logo gekennzeichnet ist.
So finden Sie die Beiträge auf einen Blick.
Der aktuelle Beitrag handelt vom Mensch-Tier Verhältnis und vom Fleisch.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einkaufsportal. Wir kaufen anders

Falls Sie noch nicht bei wir-kaufen-anders.de registriert sind, ist jetzt eine gute Gelegenheit.
Der Einkauf Ihrer Kirchengemeinde sollte nach ököfairen Kriterien geschehen. Um dies auch denen zu ermöglichen, die keinen entsprechenden Einzelhandel in der Nähe haben, wird das Einkaufsportal ständig weiterentwickelt.
Es bietet mehr Informationen und auch die Produktpalette wird erweitert. 
www.wir-kaufen-anders.de ist einfach zu nutzen. Dennoch mag es vorkommen, dass es bei der Bedienung zu Fragen kommt. Dafür steht Stefan Weiß unter der Telefonnummer 0561-9378337 zur Verfügung.
Ebenfals eine gute Möglichkeit ist die Teilnahme an einem Webinar.In Online-Schulungen erfahren Sie das wichtigste in einer Stunde und können Ihre Fragen stellen und beantworten lassen.
Nächstes Webinar:
Mi., 22.04.2020 10:00 – 11:00 Uhr - Webinar: Wie funktioniert das Einkaufsportal „Wir-kaufen-anders" und was gibt es für Neuerungen dort?
Weitere Termine: 29.4., 19.5., 17.6.2020
 
 
 
 
 

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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
 
Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
 
Tel.: (0561) 9378-0 
Fax: (0561) 9378-400 
 
 
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Kassel und wird durch den Vizepräsidenten der Landeskirche, Dr. Volker Knöppel, vertreten.
 
Redaktionelle Verantwortung
 
Stefan Weiß, Klimaschutzmanager der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (Inhaltlich verantwortlich nach § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV))
 
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
 
Tel.: (0561) 9378-337
 
E-Mail: stefan.weiss@ekkw.de
Internet: www.ekkw.de/service/umweltfragen/klimaschutzmanager.php
 
 

Gefördert durch das BMUB im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03K01442.


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