Liebe Leserinnen und Leser des Klimaschutznewsletters,

Den diesjährigen Sommer-Newsletter erhalten Sie in der Ferienzeit, die ganz anders ist als die vergangener Jahre. Mich erfreut die relative Ruhe am Himmel. Wie schön wäre es, wenn immer nur so wenige Flugzeuge über Hanau fliegen würden! Ich weiß aber auch: Tourismus ist für viele Menschen in der Welt eine Existenzgrundlage und die Angestellten von Fraport, Lufthansa und Co bangen um ihre berufliche Zukunft...
Was wollen wir, welche Wirtschaftszweige werden sich verändern?  Wie geht es weiter mit dem Klima und - wofür wird die Kirche dabei gebraucht?
Ist die Verantwortung für die kommenden Generationen ein Ziel, das für Christ*innen im Vordergrund steht? Wenn ja, lasst uns in unserem Umfeld weiter dafür arbeiten.
 
Senden Sie den Newsletter gerne an Freunde, Kolleginnen etc. weiter.
Hier kann man den Newsletter abonnieren und hier in älteren Ausgaben stöbern.
 
Ihr Stefan Weiß

 

Unsere Themen

 
 
 
 

Klimaschutz in unserer Kirchengemeinde

 

 

Broschüre in zweiter, leicht geänderter Auflage

Die 16-seitige Broschüre für die Kirchenvorsteher*innen in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurde im April an alle Gemeinden der EKKW als aktuelle PDF-Datei verschickt. 
 
 
Wenn Sie keinen Zugang zum Intranet haben, bekommen Sie sie - in Webqualität - auch hier auf der öffentlichen EKKW Seite.
 
Da wir mit Papier sparsam umgehen wollen, wird wird sie nur auf besonderen Wunsch gedruckt. Kirchengemeinden können sich hierzu an die Druckerei im Haus der Kirche in Kassel wenden.
 
 
 
 
 

Wie man beginnen kann- Umwelt -und Klimaschutz in Kirchengemeinden

 
Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) und der Umweltbeauftragte des Rates der EKD, Prof. Dr. Hans Diefenbacher, die die Landeskirchen in ihrem Engagement für Umwelt- und Klimaschutz fachlich beraten, haben eine vom Umweltbundesamt geförderte sehr lesenswerte Publikation mit dem Titel Wie man beginnen kann- Umwelt -und Klimaschutz in Kirchengemeinden“: herausgegeben.
Nach einer politischen wie auch theologischen Einführung praxisnahe und ermutigende Hinweise gegeben, wie Kirchengemeinden in ganz verschiedenen Praxisfeldern wirksam zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können. Hinweise auf bereits durchgeführte erfolgreiche Beispiele sowie viele nützliche Links machen Mut zum eigenem Nachdenken und Handeln.
Sie können sie hier anschauen. Die Publikation kann auch bei der FEST in Printform bestellt werden.
 
 
 
 
 

Ladestationen für Elektroautos

Gute Nachrichten für die Elektromobilität: Seit vergangenem Jahr wird die Errichtung einer Ladestation in der Pfarrhausgarage bzw. am Pfarrhaus auf Antrag mit bis zu 1.500 Euro gefördert.
Mit diesem Beschluss wird eine Maßnahme des landeskirchlichen Klimaschutzkonzeptes umgesetzt, die die Förderung klimafreundlicher dienstlich genutzter privater PKW vorsieht.
Die Mittel stammen aus dem Energiesparfonds.
Voraussetzung für die Förderung ist der Nachweis, dass man ein Elektroauto besitzt oder bestellt hat.
Die Ladestation muss fest mit dem Haus verbunden sein und ist Eigentum der Kirchengemeinde. Mehr Infos unter 0561 9378 337.
 
 
 
 
 
 
 

Klimatipps im Gemeindebrief

Medio.tv, das Medienportal der EKKW veröffentlicht alle zwei Monate Klimatipps für Gemeindebriefe. Diese können Sie so übernehmen oder auch redaktionell weiter bearbeiten.
Inzwischen ist eine Serie unter dem Motto: "Mein Klimaschutz-Plan" entstanden, die mit dem nebenstehenden Logo gekennzeichnet ist.
So finden Sie die Beiträge auf einen Blick.
Der aktuelle Beitrag handelt vom Zusammenhang zwischen dem Ökumenischen Tag der Schöpfung und der Fridays for Future Bewegung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Einkaufsportal. Wir kaufen anders

Falls Sie noch nicht bei wir-kaufen-anders.de registriert sind, ist jetzt eine gute Gelegenheit.
Der Einkauf Ihrer Kirchengemeinde sollte nach ököfairen Kriterien geschehen. Um dies auch denen zu ermöglichen, die keinen entsprechenden Einzelhandel in der Nähe haben, wird das Einkaufsportal ständig weiterentwickelt.
Es bietet mehr Informationen und auch die Produktpalette wird erweitert. 
www.wir-kaufen-anders.de ist einfach zu nutzen. Dennoch mag es vorkommen, dass es bei der Bedienung zu Fragen kommt. Dafür steht Stefan Weiß unter der Telefonnummer 0561-9378337 zur Verfügung.
Ebenfals eine gute Möglichkeit ist die Teilnahme an einem Online-Seminar. In einer einstündigen Schulung erfahren Sie das Wichtigste und können Ihre Fragen stellen und beantworten lassen.
Nächstes Online-Seminar:
Do, 03.09.2020 18:00 – 19:00 Uhr - Webinar: Wie funktioniert das Einkaufsportal „Wir-kaufen-anders" und was gibt es für Neuerungen dort?
 
 
 
 

Dauerthema Recyclingpapier

So manches hat sich auch in Zeiten der Digitalisierung nicht erledigt. Immer noch wird relativ viel gedruckt und der enorm hohe Papierverbrauch ist in Deutschland noch nicht nennenswert zurückgegangen. Also gilt: Papier sparen und - wenn nötig - grundsätzlich Recyclingpapier mit dem blauen Engel verwenden. Wer hierfür Motivationshilfe in ihrem/seinem Umfeld braucht, sei auf zwei Kurzvideos hingewiesen, die sie hier sehen können.
Erhältlich ist das Papier auch auf unserem Portal wir-kaufen-anders.de
 
 
 

 

Wie weiter mit alten Photovoltaikanlagen

Ab 2021 werden die ersten Betreiber von Photovoltaikanlagen keine Förderung nach dem Erneuerbaren‐Energien‐Gesetz (EEG) mehr erhalten. Das betrifft zunächst solche Anlagen, die bis zum 31.12.2000 in Betrieb gesetzt wurden. Im Jahr 2020 wurden die ersten PV- Anlagen auf kirchlichen Dächern der EKKW errichtet. In den Folgejahren kamen sukzessive weitere Anlagen hinzu. 

Kirchengemeinden speisen den in diesen Anlagen erzeugten Solarstrom auch heute noch vollständig in das öffentliche Stromnetz ein. Grund hierfür sind die vom Gesetzgeber gewährten Einspeisevergütungen, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.

Nach Ablauf der Vergütungszahlungen wird die technische Lebensdauer der PV‐Anlagen in den meisten Fällen noch nicht erreicht sein. Somit stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen der Weiterbetrieb der Anlagen weiterhin möglich ist. 

Vielfach im Gespräch ist, dass die Anlagenbetreiber die PV‐ Altanlagen nach 2020 zur Deckung des Eigenverbrauchs nutzen können. Wesentliche Hürde für diese Variante ist, dass Netzbetreiber nicht verpflichtet sind, den überzähligen, nicht eigenverbrauchten Strom abzunehmen und zu vergüten. Es gibt weder einen Anspruch auf Zahlung eines Marktpreises bzw. einer Einspeisevergütung noch ein eindeutiges Recht auf Abnahme des Solarstroms. Immerhin sind die Anlagenbetreiber berechtigt, den Strom weiter einspeisen zu können, wenn sie für die jeweilige Strommenge einen konkreten Abnehmer benennen („sonstige Direktvermarktung“). Gleichzeitig steht fest, dass die Anlagenbetreiber für eigenverbrauchten Solarstrom nach Ablauf der Vergütungsdauer 40 % der EEG‐Umlage entrichten müssen. 

Im hier hinterlegten Kurzgutachten werden Möglichkeiten zum Weiterbetrieb derAnlagen aufgezeigt. Dabei werden die aktuellen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Möglichkeiten für einen Weiterbetrieb dargestellt. 

 

 

Wovon Bahnreisende träumen

Zukunftsvision Europäisches Schienennetz
 
Kassel sollte man noch eintragen....

 

 

Diesen Newsletter können Sie gerne weiterleiten. Die früheren Ausgaben finden Sie im Archiv.

 

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
 
Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
 
Tel.: (0561) 9378-0 
Fax: (0561) 9378-400 
 
 
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Kassel und wird durch den Vizepräsidenten der Landeskirche, Dr. Volker Knöppel, vertreten.
 
Redaktionelle Verantwortung
 
Stefan Weiß, Klimaschutzmanager der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (Inhaltlich verantwortlich nach § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV))
 
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
 
Tel.: (0561) 9378-337
 
E-Mail: stefan.weiss@ekkw.de
Internet: www.ekkw.de/service/umweltfragen/klimaschutzmanager.php
 
 

Gefördert durch das BMUB im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative unter dem Förderkennzeichen 03K01442.


Wenn Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, klicken Sie bitte auf nachfolgenden Link: